• André Kroth

Mit „Made in Germany“ auf Erfolgskurs. Der TIG- Mieter INNOWELLE überzeugt chinesische Hersteller.

Aktualisiert: 9. Okt 2019


Strategie Meeting im TIG, August 2019. INNOWELLE-Team, Geschäftsführer A. Kroth (3 v.r.), Hr. Tau Ding (4 v.r.) Fa. KOFON, director of internation operation


PRESSEMITTEILUNG IHK Wirtschaftsmagazin 10/2019


"Seit bereits zwei Jahren ist die INNOWELLE GmbH unter der Geschäftsführung von Andre Kroth im Gießener Technologie- und Innovationszentrum angesiedelt. Das Start-Up versteht sich als Premiumpartner in der Entwicklung und Produktion von Antriebstechnologien kollaborativer Robotik. Hiesige Ingenieurskunst und die Stärken chinesischer Produktionstechnik eines etablierten Partners vor Ort, schaffen Synergien, die den Anwendern zu Gute kommen.


Den Kunden garantiert das junge Unternehmen Komplettlösungen modernster Robotik. Permanent stimmt sich das engagierte Ingenieursteam in Gießen mit dem chinesischen Partner und Mitgesellschafter, der unter dem Markennamen KOFON agiert und über ein breites Vertriebsnetz in Fernost verfügt. Dadurch steht INNOWELLE der chinesische Markt offen und man beweist sich mit „Made in Germany“ im dortigen Wettbewerb.


Die gemeinsame innovative „Welle“ findet sich sowohl im Unternehmensnamen als auch im Logo wieder und verdeutlicht die vertrauensvolle, schöpferische Zusammenarbeit der Partner. Zwar bietet INNOWELLE Komplettlösungen an: Das Getriebe, das als Herz kollaborativer Robotik gilt, verdient laut Kroth jedoch ganz besondere Beachtung und ist zudem nicht leicht zu integrieren. Von Planeten- über Wellgetriebe, alles auf den Nanometer abgestimmt, mit hohen Drehmomenten und maximal gewichtsreduziert, reichen die Antriebslösungen aus Mittelhessen für die anspruchsvollen Robotik-Hersteller.


TIG ist ein perfektes Umfeld


Kroth wagte im November 2017 den Schritt in die Selbstständigkeit. Als erfahrener Ingenieur vom Gründungsfieber der Forschung und Entwicklung gepackt, fand er im TIG beste Voraussetzungen, sein junges Unternehmen zu etablieren. Inzwischen beschäftigt INNOWELLE sechs Mitarbeiter und profitiert mit den mehr als 500 Mitarbeitern des Partners KOFON von der Erfahrung in der Produktionstechnik und deren großen Kundenstamm aus den Branchen Werkzeugmaschinen, Roboter- & Automationstechnik und Verpackungsmaschinen.

„Das TIG als Kompetenzzentrum bietet jungen Unternehmen ein perfektes Umfeld. Das ganze TIG-Team hat uns in den letzten zwei Jahren sehr zuvorkommend unterstützt und somit unser Wachstum und unsere Dynamik schnell und flexibel ermöglicht“, sagte Kroth. „Besonders Frau Bienerts Engagement war uns eine große Hilfe“, fügt er noch hinzu. Antje Bienert hat die Geschäftsführung des TIG inne.


Derzeit hat INNOWELLE eine Industriehalle in unserer Region in Aussicht, um selbst Tests durchführen zu können. So wird das Start-Up das „Nest“ TIG womöglich schon sehr bald verlassen. Mit einem weinenden und mit einem lachenden Auge werde man umziehen, denn man wolle auch weiterwachsen, erklärt Kroth zuversichtlich.


Eine Sache die Kroth besonders am Herzen liegt, ist die Beseitigung des Fachkräftemangels hierzulande und die daraus resultierende Notwendigkeit, Kompetenzen in Deutschland bzw. Hessen zu festigen. Und Kroths Worte haben Fundament: In den gut zwei Jahren Geschäftstätigkeit hat INNOWELLE bereits einige Abschlussarbeiten lokaler Hochschulen betreut und somit einen Beitrag zur Verankerung der Industrie 4.0 in Mittelhessen geleistet."


Autor: Jana Birlenbach

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